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Endlich wieder
ruhige Nächte

Endlich wieder
ruhige Nächte

Fühlen Sie sich morgens oft unerholt und niedergeschlagen? Werden Sie am Tag von Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen geplagt? Oder leidet Ihr Partner im gemeinsamen Schlafzimmer unter der nächtlichen Störung? Schnarchen kann die Lebensqualität und Partnerschaft nachhaltig belasten. Ein weit verbreitetes und häufig unterschätztes Problem. Dabei ist Schnarchen nicht nur störend, sondern oft auch gesundheitsgefährdend.

Schnarchen Sie?

Mehr als die Hälfte aller Männer und über ein Drittel der Frauen schnarchen. Das kann dazu führen, dass Tiefschlafphasen, die für den eigenen erholsamen Schlaf notwendig sind, kürzer ausfallen und seltener eintreten. Solche Schlafstörungen können mit medi-sleep wirksam verhindert werden. Bitte lassen Sie sich fachärztlich beraten, wenn Sie dauerhaft unter einem dieser Symptome leiden:

Schlafstörungen Symptome Checklist medi-sleep
  • Müdigkeit am Tag, Schläfrigkeit
  • mangelnde Konzentrationsfähigkeit im Straßenverkehr
  • schlechte Laune und Missstimmungen
  • Kopfschmerzen
  • Schweregefühl
  • nächtliche Schweißausbrüche
  • Herz- und Gefäßkrankheiten wie Bluthochdruck
  • Abnahme der Libido

Ganze Checkliste herunterladen

Sprechen Sie gleich mit Ihrem Hausarzt, ob die Konsultation eines HNO-Facharztes oder eines Schlaflabors sinnvoll ist. Mit unserer Facharztsuche finden Sie schnell und einfach kompetente Ansprechpartner rund um die Schnarchtherapie.

Wodurch entsteht Schnarchen?

Schnarchgeräusche entstehen bei der Atmung durch den Mund. Die Muskeln erschlaffen im Rachenraum, die Zunge fällt zurück und blockiert die Luftwege. Der Atem setzt für Sekunden, teilweise auch für Minuten aus.

Gesunder Schlaf

Die Tiefschlafphase (4) ist am wichtigsten für die Erholung.

gesunder Schlaf Tiefschlafphase

Ungesunder Schlaf

Die Tiefschlafphase (4) wird bei Atemaussetzern durch Schnarchen aufgrund der Weckreaktion nicht erreicht.

ungesunder Schlaf Schlafapnoe-Syndroms

Schnarchen ist für den Lebenspartner oft störend und erzeugt beim Schnarchenden häufig Schamgefühle, auch wenn er meist nichts dafür kann. Oft wird darüber gewitzelt – dabei sollte man Schnarchen ernst nehmen, denn es kann mehr als nur Lärmbelästigung sein, vor allem dann, wenn ein Schlafapnoe-Syndrom vorliegt.

Was passiert, wenn man
an Schlafapnoe leidet?

Als “Apnoe” bezeichnet man einen Atemstillstand während des Schlafs. Die häufigste Form ist die obstruktive Schlafapnoe. Durch Schnarchen kann es zu einem Verschluss der Atemwege und zu Atemaussetzern kommen, weil die Luftzufuhr für einige Sekunden unterbrochen wird. Damit man durch den Sauerstoffmangel im Schlaf nicht erstickt, alarmiert das Gehirn den Körper mit einem Aufwachsignal (Arousal). Der Betroffene wacht kurz auf, atmet tief ein und schläft wieder ein. Apnoen können hunderte Male pro Nacht auftreten, ein erholsamer Schlaf ist dadurch nicht möglich. Meist ist das den Betroffenen nicht bewusst. Die Schwere einer Apnoe wird mit dem Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) gemessen:

Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde

bis zu 15

leichtgradiges
Schlafapnoe-Syndrom

16-30

mittelgradiges
Schlafapnoe-Syndrom

über 30

schweres
Schlafapnoe-Syndrom

Ein obstruktives Schlafapnoesyndrom liegt vor, wenn pro Stunde mehr als 5 Atemaussetzer, jeweils mit einer Dauer von mehr als 10 Sekunden auftreten und von folgenden Hauptsymptomen begleitet wird:

  • Schnarchen
  • Atemaussetzer im Schlaf
  • Aufschreckreaktionen (arousals)
  • exzessive Tagesmüdigkeit
  • neurokognitive Dysfunktion
  • erhöhte Unfallgefahr

Schnarchen muss gezielt behandelt werden und schwere Formen im Schlaflabor untersucht werden. In der Regel ist dann eine CPAP-Therapie notwendig.

Bei leichten Formen (AHI unter 20) helfen bereits einfache intraorale Schnarchtherapiegeräte. Es gibt auch Fälle, bei denen eine Verhaltensänderung positive Auswirkungen hat.

Wichtig ist, sich unbedingt ärztlichen Rat einzuholen.

Finden Sie jetzt den passenden
medi-sleep Facharzt in Ihrer Nähe.

Drei Möglichkeiten zur Therapie des Schnarchens

Möglichkeit 1: Einfache Verhaltensänderung

Schlafen in Rückenlage, Alkoholgenuss oder übermäßiger Tabakkonsum, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Übermüdung, Übergewicht oder Erkältungskrankheiten können das Schnarchen begünstigen.

Einfache Maßnahmen können dazu führen, das Schnarchen zu reduzieren:
• Schlafen in Seitenlage
• Verzicht auf Alkohol
• Stressabbau und mehr Schlaf
• Gewichtsabnahme

Probieren Sie’s aus! Sollten Sie das Problem jedoch mit Verhaltensänderungen nicht in den Griff bekommen, sollten Sie andere Therapien in Betracht ziehen und vor allem ärztlichen Rat einholen. Auch Ihr Zahnarzt kann Ihnen weiterhelfen.

Möglichkeit 2: CPAP-Therapie

Die gängigste Therapie der Schlafapnoe ist die CPAP-Therapie (continuous positive airway pressure). Über eine Nasenmaske wird dem Schlafenden hierbei kontinuierlich Atemluft (Umgebungsluft) mit einem leichten Überdruck zugeführt.

So erfolgreich diese Therapie auch ist, die Belastung für den Patienten und seinen Partner ist hoch.
Da diese Geräte sehr aufwändig verkabelt sind und eine Nasenmaske aufgesetzt werden muss, sind sie trotz aller Bemühungen der Hersteller sehr gewöhnungsbedürftig. Sie empfehlen sich deshalb nur bei absolut medizinischer Notwendigkeit.

Möglichkeit 3: Intraorale Therapiegeräte

Bei leichten Schlafapnoe-Fällen helfen wissenschaftlich anerkannte intraorale Schnarchtherapiegeräte, sogenannte Unterkiefer-Protrusionsschienen. Sie werden während des Schlafs im Mund getragen und halten die Atemwege offen, indem sie den Unterkiefer leicht nach vorne verlagern. So kann einfach und komfortabel Abhilfe geschaffen werden und eine CPAP-Therapie wird nicht erforderlich.

Patienten schätzen die Vorteile der Schnarchtherapiegeräte:

  • schnelles Einsetzen und Herausnehmen
  • hoher Tragekomfort und perfekter Sitz
  • individuelle Einstellung des Vorschubs
  • in der Spangendose einfach und sicher mitzunehmen
  • lange Lebensdauer
Intraorales Schnarchtherapiegerät TAP-T medi-sleep

Ab 2022 dürfen niedergelassene Fachärzte Erwachsenen, die unter behandlungsbedürftigen wiederholten Atemaussetzern leiden, eine Unterkieferprotrusionsschiene verordnen, wenn die Überdrucktherapie mit einer CPAP-Atemmaske nicht erfolgreich eingesetzt werden kann. Bitte sprechen Sie Ihren Hausarzt oder HNO-Arzt an.

Die Lösung war so einfach und jetzt ist mein Schnarchen verschwunden. Nach drei Jahren in getrennten Schlafzimmern können wir jetzt endlich wieder gemeinsam einschlafen und erholt zusammen aufwachen.
Ella Schuster, Köln

Häufige Fragen

Vielleicht können wir hier schon einige Ihrer Fragen beantworten.

Wann erstattet die Krankenkasse die Unterkiefer-Protrusionsschiene?

Wenn eine Überdruck-Therapie mit der CPAP-Maske nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann der behandelnde Arzt statt dessen Unterkieferprotrusionsschienen verordnen. Dazu erhalten Sie eine Überweisung zum Zahnarzt. Dieser prüft, ob die zahnmedizinischen Voraussetzungen gegeben sind und lässt die Schiene nach Ihren individuellen Bedürfnissen anfertigen. Anschließend überprüft der behandelnde Arzt die überprüft die Wirksamkeit der Einstellung.

Wenn ich morgens die Schiene aus dem Mund nehme fühlt sich das fremd an. Was kann man dagegen tun?

Da der Unterkiefer während der Nacht durch das Tragen der Protrusionsschiene nach vorne verlagert wird, können leichte Schmerzen in den Kiefermuskeln bzw. -gelenken auftreten. Mit jedem Schnarchtherapiegerät erhalten Sie von medi-sleep einen sogenannten Okklusionstrainer. Dieser wird nach dem Herausnehmen der Schienen eingesetzt und hilft Ihnen, den Kiefer wieder in die normale Bissposition zu bringen.

Ist die Wirksamkeit der Unterkieferprotrusionsschiene sehr viel schlechter als die CPAP-Maske?

Bei leichter und mittlerer Schlafapnoe ist eine Therapie mit Unterkieferprotrusionsschienen der Überdrucktherapie nicht unterlegen und kann eine gute Alternative sein. Bei schwerer Schlafapnoe ist definitiv die Überdruckmaske die Therapie der Wahl. Bevor Sie allerdings gar kein Therapiegerät benutzen, ist das Tragen einer Schiene besser als gar keine medizinische Hilfe.

Kann ich im Vorfeld testen ob ich mit einer Schiene klar komme?
Schnarchtherapiegerät Somnoguard SPX medi-sleep

 

Es gibt vorgefertigte Schnarchtherapiegeräte zum Einstieg. Sie sind aus thermoplastischem Material und können direkt in der Zahnarztpraxis individuell angepasst werden. Sie sind längst nicht so langlebig wie die Profigeräte aber für den Übergang gut geeignet. Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach SomnoGuard® SPX.

Wie reinige ich meine Schiene am besten?

Damit Sie lange Freude an Ihrer Unterkieferprotrusionsschiene haben, muss sie regelmäßig gereinigt werden.

Anleitung herunterladen